Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung zeigt die Mittelzuflüsse und -abflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit. Der Cashflow wurde mittels der indirekten Methode entwickelt.

Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Kassenbeständen 3 T€ (Vorjahr: 4 T€), Guthaben bei Kreditinstituten 497 T€ (Vorjahr: 124 T€) sowie kurzfristig in Anspruch genommener Kreditlinien 5.895 T€ (Vorjahr: 4.281 T€).

Zusammengefasste Kapitalflussrechnung
T€
01.01. –
31.12.2020
01.01. –
31.12.2019
I. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit48.63249.469
II. Cash Flow aus Investitionstätigkeit−28.372−26.201
III. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit−21.502−22.401
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds
(Summe I. – III.)
1.242867
Finanzmittelfonds am Anfang der Berichtsperiode−4.153−5.020
Finanzmittelfonds am Ende der Berichtsperiode5.3954.153

Der Nettozufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 48.632 T€ (Vorjahr: 49.469 T€). Dieser besteht im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis (vor Ergebnisabführungen) in Höhe von 11.752 T€ (Vorjahr: 12.262 T€), bereinigt um zahlungsunwirksame Sachverhalte wie Abschreibungen in Höhe von 24.894 T€ (Vorjahr: 24.443 T€). Bei der indirekten Ermittlung wird der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit weiterhin durch die Veränderungen der Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 7.254 T€ (Vorjahr: −5.520 T€) sowie der Verbindlichkeiten und sonstigen Passiva −6.354 T€ (Vorjahr: 7.409 T€) beeinflusst.

Der Nettoabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 28.372 T€ (Vorjahr: 26.201 T€) resultiert im Wesentlichen aus den Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 28.408 T€ (Vorjahr: 26.200 T€).

Der Nettoabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 21.502 T€ (Vorjahr: 22.401 T€) setzte sich zusammen aus der Tilgung der Forfaitierungsdarlehen in Höhe von 24.186 T€ (Vorjahr: 24.958 T€), aus der Ergebnisabführung an die Gesellschafter (inkl. Steuerumlagen) in Höhe von 19.056 T€ (Vorjahr: 19.104 T€) und gezahlten Zinsen in Höhe von 5.760 T€ (Vorjahr: 5.838 T€). Gegenläufig wirkt der Zufluss aus der Aufnahme der Forfaitierungsdarlehen in Höhe von 27.500 T€ (Vorjahr: 27.500 T€).

Zur Finanzierung des branchentypisch hohen Kapitaleinsatzes, der ein Vielfaches des Jahresumsatzes beträgt, hat hanseWasser bereits 1998 mit der FHB die kommunale Forfaitierung mit Einredeverzicht vereinbart.

Zur Finanzierung von Investitionen in Netz- und Eigenanlagen wurde im April 2020 der Forderungskaufvertrag Nr. 26 mit einem Volumen von 27.500 T€ abgeschlossen. Verkauft wurden Forderungen auf Erstattung von Restbuchwerten.